Dinkel-Ähren – Ein Brot zum Danke sagen

Der Herbst ist ja auch eine Zeit, in der man DANKE sagt. Vor allem im bäucherlichen Bereich sind Traditionen wie der Almabtrieb und das Erntedankfest fixer Bestandteil des Jahreskreises. Auch das amerikanische Thanksgiving-Fest ist ein klassisches Beispiel dafür.

Wir haben uns Gedanken gemacht, welches Rezept wir für diese Zeit beisteuern könnten. Auch Brot ist für mich ein Synonym für reiche Ernte. Konnte keine gute Ernte eingefahren werden, so ist nicht viel Korn im Speicher und wofür braucht man´s? Klar zum Mehl mahlen. Und aus Mehl gibt´s leckeres Brot.

Unsere Dinkel-Ähren sind eine super Idee als Mitbringsel, machen richtig was her und auch für die nächste Vesper oder Brotzeit eine leckere und knusprige Idee.

Ansatz (12h reifen lassen):
  • 165g Dinkelmehl glatt
  • 3g frischer Germ (Hefe)
  • 165g lauwarmes Wasser
Hauptteig:
  • 335g Dinkelmehl
  • 5g frischer Germ (Hefe)
  • 3g Gerstenmalz
  • 140 ml Wasser (lauwarm)
  • 11g Salz
  • Gries und Dinkelmehl zum Teig verarbeiten
ZuBereitung:

Die Zutaten des Ansatzes werden miteinander verrührt und in einer Schüssel (mit Frischhaltefolie gut abgedeckt) für 12 h stehen lassen (nicht im Kühlschrank).

Alle Zutaten des Hauptteiges werden nach den 12h gemeinsam mit dem Ansatz in einer Küchenmaschine 10 Minuten verknetet. Der Teig sollte, wenn er aus der Maschine kommt sehr elastisch sein und sich dünn auseinander ziehen lassen, ohne zu reißen. Der Teig wird nun 2 Stunden abermals abgedeckt mit Folie in einer Schüssel ruhen gelassen.

Den Teig in vier gleich große Stücke teilen und darauf achten, bei diesem Vorgang möglichst wenig Luft aus dem Teig zu „drücken“. Die Teiglinge nun abermals für 20 Minuten ruhen lassen (gut Ding braucht Weile).

Als nächstes wird jeder der 4 Teiglinge in eine quadratische Form gebracht und die untere Hälfte des jeweiligen Quadrates in Richtung des eigenen Körpers, gezogen, sodass ein größeres Quadrat entsteht. Das Viereck wird nun straff zum eigenen Körper hin aufgerollt. Diesen Vorgang wiederholt man so lange, bis der Teigstrang die gewünschte Größe, bzw. die Größe des Backblechs erreicht hat.

Die so entstandenen Baguettes auf ein bemehltes Geschirrtuch legen und jeweils etwas Stoff zwischen den Baguettes hochziehen (quasi eine räumliche Trennung zwischen den Broten schaffen).

Der Teig darf nun ein letztes Mal bei 30 Minuten Raumtemperatur ruhen und wird anschließend für 12 h kaltgestellt.

Den Backofen auf 260°C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine hitzefeste Form mit Wasser befüllen und auf den Boden des Ofens stellen. Die Teigstränge vorsichtig auf ein Backblech heben und darauf achten, dass der Teig möglichst wenig dabei berührt wird.

Mit einer Küchenschere werden nun kleine Spitzen in jedes Baguette geschnitten und die so entstehenden Spitzen jeweils leicht nach links bzw. rechts drehen (so entstehen die einzelnen Segmente der „Ähre“.

Mit einer Schere wird der Teig eingeschnitten und abwechselnd etwas nach links und rechts gedreht.

Die Ähren im Ofen für knapp 10 Minuten backen, die Form mit Wasser entfernen (Achtung: sehr heiß) und die Temperatur auf 220°C reduzieren. Nach weiteren 10 – 15 Minuten sollten die Backwerke fertig sein.

Mit etwas Kräuter- oder Tomatenbutter schmeckts natürlich noch besser.

Auf ein geselliges Beisammen sein und Guten Hunger!

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