Kalbshüfte mit Soba-Nudeln und bunten Karotten – oder, wie ich die Buchweizen-Nudel kennen und lieben lernte.

Wenn man einen Koch an seiner Seite hat, hat das nicht nur Vorteile. Ja – „meiner“ kocht auch zu Hause – und das sehr gut und gerne. Ich kann oft auch diese Frage gar nicht verstehen, denn ein Koch wird ja meist durch seine Leidenschaft zum Kochen diesen Beruf ergreifen. Sprich großer Pluspunkt mit einem Koch als bessere Hälfte ist ganz klar, das leckere Essen, und dass meist jemand freiwillig den Kochlöffel schwingt. Großer Minuspunkt: Ein Koch hat die Superkraft die Küche innerhalb von nur 5 Minuten zu verwüsten und gefühlt 100 Töpfe, Schüsseln und Co zu benötigen.

Allerdings hat Carsten wirklich eine große Leidenschaft für seine Arbeit und so komme ich auch immer wieder in den Genuss von, für mich, neuen Produkten und Lebensmitteln. So kannte ich zum Beispiel die Soba-Nudel bis vor kurzem noch gar nicht.

Soba ist die japanische Bezeichnung für Buchweizen. Dieses Pseudogetreide, war mir zwar bereits ein Begriff, und auch den Buchweizenkuchen, den es in Südtirol gibt, ist ein wahrer Genuss, aber so richtig hat sich diese Zutat nicht in meine Küche verirrt. Bei der Soba-Nudel handelt es sich um dunkelbraune, dünne Stäbchen, welche Spaghettis ähneln.

Die Sobanudeln werden meist in kleinen Bündeln verkauft.

Sobanudeln sind in Japan ein traditionelles Gericht, bei einschneidenden oder festlichen Events. Auch sind sie Bestandteil der Mahlzeit, die als letztes im alten Jahr serviert wird, und sollte noch vor Beginn des Jahreswechsels verzehrt sein, damit auch der Geldsegen im nächsten Jahr stimmt.

Zutaten für 4:
  • 4 Steaks aus der Kalbshüfte (ca. 1,5cm)
  • 400g bunte Karotten
  • 250g Sobanudeln
  • 100ml Sojasauce
  • 100ml Orangensaft (firsch)
  • 80g Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • Rosmarin, Liebstöckl, Knoblauch, kleines Stück Ingwer
  • etwas Gemüsebrühe
  • Sesamöl
  • etwas Reisessig
  • Flocke Butter
  • Öl und Mehl
Zutaten:

Die Karotten schälen und in gleich dicke Spalten schneiden, um sie danach in etwas Butter, Sesamöl und Gemüsebrühe bissfest zu garen.

Die Steaks werden mit Salz und Pfeffer gewürzt und leicht mehliert. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fleischstücke von beiden Seiten anbraten. Rosmarin und 2 Knoblauchzehen in die Pfanne geben und das Öl mit einem Löffel etwas über das Fleisch geben. Fleisch und Rosmarin, sowie Knoblauch in Alufolie einschlagen und ruhen lassen.

Für die Sauce werden Sojasauce, Orangensaft, Zucker, Reisessig, 1 Knoblauchzehe und der Ingwer aufgekocht und nach Belieben mit etwas Maisstärke abgebunden.

Die Sobanudeln nach Packungsanleitung kochen (hier kann es je nach Art leichte Unterschiede geben). Die Nudeln danach mit heißen Wasser abspülen und in einer Pfanne in etwas Sesamöl mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und etwas Liebstöckl schwenken. Solle bereits die ganze Flüssigkeit verdampft sein, einfach noch ein wenig Brühe zugeben, bis ein glänzender Überzug entsteht.

Das Fleisch in Streifen schneiden und alle Komponenten gemeinsam auf einem Teller anrichten und schmecken lassen.

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