Gebratener Oktopus mit Fenchelsalat – Ein Rezept, um die Sehnsucht ans Meer zu stillen

Ich denke bei Oktopus scheiden sich ja die Geister. Die einen lieben das Krakentier aus dem Meer, die anderen können sich gar nicht vorstellen, dies auch nur zu probieren. Dabei kann ich die altbekannten Vorurteile gegenüber dem Oktopus am Teller gar nicht wirklich nachvollziehen. Ist der Oktopus gut zubereitet, ist er weder gummiartig, noch hart.

Tintenfische sind auch sehr gesund. Bei 100g schlagen sie nur mit etwa 85kcal zu Buche und weisen dabei nahezu kein Fett auf und ist zudem reich an Vitamin E (Zellschutzvitamin, welches auch Entzündungsreaktionen abmildern kann). Oktopus ist weiters sehr vielseitig, und kann gebraten, gegrillt, frittiert oder auch gedünstet werden.

Ich persönlich muss auch gestehen, dass ich früher eher immer einen großen Bogen um den Kopffüßler gemacht habe. Allerdings musste ich mit der Zeit feststellen, dass dies einfach daran lag, dass der Oktopus den ich probiert hatte, nicht sonderlich gut zubereitet war. Springt doch auch über euren Schatten und probiert unser Rezept aus:

Zutaten für 2:

  • 4 Oktopustentakel (bereits vorgekocht – kann man so zB im Großmarkt erwerben)
  • Olivenöl
  • Pfeffer, Salz,
  • Bruschetta-Gewürz von Tante Tomate
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleiner Fenchel (fein gehobelt)
  • 2 Stangen vom Staudensellerie
  • ein paar Kirschtomaten
  • eine Hand voll fein geschnittenes Blaukraut
  • Kräuteressig
  • 1 Zitrone

Zubereitung:

Die Tentakel des Oktopusses mit dem Bruschetta-Gewürz von allen Seiten einreiben, noch etwas Pfeffer und Salz zufügen und in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl scharf anbraten. Die Knoblauchzehen, kurz vor dem Ende, in die Pfanne geben. (Den Zeitpunkt könnt ihr am besten an den Saugnäpfen erkennen – werden diese leicht kross, kann der Knoblauch in die Pfanne). Danach die Tentakel aus der Pfanne geben, etwas abtupfen (damit sie nicht so fettig sind) und in mundgerechte Stücke schneiden.

In Olivenöl scharf anbraten

Für den Salat werden Blaukraut, Fenchel und Staudensellerie in feine Streifen geschnitten. Mit dem Saft einer Zitrone marinieren und kräftig durchkneten (so wird der Fenchel schön weich und zart). Den Salat mit etwas Öl, Salz und Pfeffer, und gegebenfalls noch etwas Essig abschmecken.

Den Salat auf einem Teller anrichten, die Kirschtomaten (geviertelt) hinzugeben und die Tentakelstücke darauf verteilen. Zum Schluss noch mit dem Fenchelgrün und den Blättern des Stangenselleries garnieren.

Das verwendete Gewürz „Bruschetta“ wurde uns von Tante Tomate zur Verfügung gestellt.

Tomatenflocken, Basilikum, Paprika, Thymian, Knoblauch

Beziehen könnt ihr es unter dem folgenden Link: #14 Bruschetta | Tante Tomate – echt lecker!

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