Spinattaschen – Ein Königreich für ein Lama

Um welchen Film dreht es sich dieses Mal?

Wenn man einmal schlechte Laune hat, holt mich ein Disney-Film immer wieder ins Hier und Jetzt zurück und auch für alle Zeiten dazwischen ist ein Zeichentrick-Film auch immer das Richtige. Bei der Recherche zum Movie-Monday bin ich auf den Film “Ein Königreich für ein Lama” gestossen. Wage habe ich mich daran erinnert, dass dieser Kinohit ziemlich groß war, als ich gerade eingeschult wurde. Tatsächlich habe ich ihn aber nie gesehen. Das wurde natürlich nachgeholt.

Kusco ist ein junger Prinz, der das schöne Leben genießt und sich von Vorne bis Hinten bedienen lässt. Die Sorgen seines Volkes kümmern ihn wenig, hauptsache, er hat Spaß. Seine Beraterin Isma ist neidisch und will an den Thron kommen. Deshalb beschließt sie gemeinsam mit ihrem Helfer Kronk den Prinz zu vergiften. Dies geht allerdings schief und Kusco verwandelt sich stattdessen in ein Lama. Nun muss sich der Prinz mit dem Bauern Patcha zusammen tun, um seinen Thron wieder zurück zu erobern.

In der Szene, in welcher Kusco sich in ein Lama verwandelt wird, ist er zum Abendessen bei seiner Widersacherin eingeladen und es werden unter anderem auch Spinattaschen serviert. Grund genug diese zuzubereiten und euch zu kredenzen.

Spinattaschen – Was steht dahinter?

Manchmal, vor allem wenn man Besuch eingeladen hat, darfs gerne auch nur eine Kleinigkeit sein. Ich finde handliche Kleingebäck-Stücke aus zum Beispiel Blätterteig eignen sich hierfür perfekt. Diese können nett drapiert einfach auf den Tisch gestellt werden und jeder Gast kann sich problemlos bedienen.

Wir setzen bei unseren Spinattaschen auf TK-Spinat und Blätterteig aus dem Kühlregal. Von weitem höre ich schon den Aufschrei verschiedener Foodies: “Das kann man doch nicht machen – Das muss man doch selbst zubereiten…” Doch auch als Genießer, wie wir es sind kann man absolut guten Gewissens auf gute Convinience-Produkte zurückgreifen. Warum auch nicht? Schließlich kann man dadurch eine Menge an Zeit und Arbeit einsparen.

Unsere Taschen sind geformt wie kleine Schiffchen, wie man es zum Beispiel auch aus dem Süßen bei Marillen-Spitz und Co kennt. Hierfür haben wir sogar ein höchst profesionelles Küchen-Gadget, welches meine Mama mal im Werbefernsehen bestellt hat. Anfangs hab ich mich noch darüber lustig gemacht – mittlerweile find ichs aber für so Teigtaschen und Kleinigkeiten echt ein tolles Gerät.

Die Füllung (also die Spinatmasse) kann je nach Lust und Laune individuell abgewandelt werden. Zum Beispiel kann man den Feta, welchen wir verwendet haben mit Mozzarella ersetzen oder bei den Gewürzen auf Zathar oder etwas Schärfe gehen.

Spinattaschen – Ein Königreich für ein Lama

Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

45

Minuten

Zutaten

  • 1 Packung Blätterteig

  • 250g TK Spinat (nach dem Ausdrücken)

  • 1 Knoblauchzehe

  • 2 Eier

  • 100g Feta

  • 2 EL Paniermehl

  • Salz, Pfeffer, Muskat

  • 1 EL Schwarzkümmel

  • 3 Kirschtomaten

Anweisungen

  • Den Blätterteig ausrollen und in 12 gleich große Quadrate schneiden. Nebenbei den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
  • Den Feta ganz klein schneiden und gemeinsam mit dem ausgedrückten Spinat vermengen. Die Knoblauchzehe schälen und pressen und gemeinsam mit einem Ei, Salz, Pfeffer und etwas Muskat und dem Paniermehl gut mit der Spinat-Feta Mischung verrühren.
  • Die Spinat-Mischung in 12 Portionen teilen und jeweils etwas davon mittig (etwas langgezogen in Richtung der Ecken) auf einem Teigquadrat verteilen. Die jeweils gegenüber liegenden Ecken nun zusammenschlagen und in der Mitte, quasi über der Spinatfülle zusammendrücken. Die Tomaten vierteln und jeweils ein Stückchen in die offenen Seiten der Schiffchen stecken.
  • Die Taschen mit verquirltem Ei bestreichen, anschließend mit dem Kümmel bestreuen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Für ca. 20 Minuten nun im Backofen knusprig bräunen.

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