Gyoza – japanische Teigtaschen, schmecken nicht nur in Ocean’s 13

Gyo…. Was?

Unter Gyoza versteht man im Grunde nichts anderes, als gefüllte Teigtaschen. Mit unterschiedlichsten Füllungen, von Fisch über Fleisch oder auch vegetarisch, und dem richtigen Dip sind Gyoza nicht nur im asiatischen Raum ein Hochgenuss. Man könnte sogar behaupten, dass sie Ähnlichkeit mit schwäbischen Maultaschen haben. Den eigentlichen Ursprung haben die gefüllten Nudeltaschen eigentlich in China.

Im Unterschied zu den chinesischen Vorreitern, findet sich in der japanischen Variante als Füllung unter anderem auch Knoblauch. Besonders ist auch, dass die Gyoza zum Teil auch in einer Pfanne gebraten werden. Wir haben bei einem Besuch in einem sehr guten japanischen Restaurant diese, quasi als Bestandteil einer Korallenhippe serviert bekommen, und waren sofort begeistert von dieser Idee, da die Gyoza so nicht nur knusprig sind, sondern unschlagbar chrunchy. Ihr werdet euch die Finger danach ablecken wollen.

Bei den Füllungen kann man sich nach Lust und Laune austoben. Wie wäre es mit fein gehackten Garnelen und Lauch? Oder wollt ihr auf tierische Produkte verzichten und greift einfach auf Gemüse und Tofu zurück? Alles kein Problem und wer eine richtige Gyoza-Party schmeissen will, und sich die Mühe macht, kann auch zwei oder drei Füllungen anbieten.

Welcher Film ist Vorlage für dieses Movie-Monday-Gericht?

Der große Danny Ocean plant nochmal einen genialen Casino-Coup. Er ruft seine Komplizen nach Las Vegas und will es allen noch einmal zeigen. Der Freund und Mentor der Truppe ist an einem Herzinfarkt verstorben und nun will man dem Mann, den man dafür als Verantwortlichen sieht einen Strich durch die Rechnung machen. Hierfür ist jedes Mittel recht, um sein Casino zum Fall zu bringen: Würfel manipulieren, Roulette hacken, Spielautomaten hacken, Kartenmischer.

Im dritten Teil der Filmreihe ist auch der charmante und gutaussehende Rusty, welcher von Brad Pitt verkörpert wird, mit von der Partie. Er lockert oftmals die Stimmung durch seine Späße auf und ständig sieht man ihn beim Essen. Shrimps, Burger, Nachos – gefühlt gibt es eigentlich Nichts, was ihm nicht schmecken könnte und bei Ocean´s Thirteen darf man ihm beim Genießen von Gyoza beobachten und eventuell erwischt man sich dann selbst beim Sabbern und vor sich hin schmachten.

Was muss man bei der Zubereitung von Gyoza beachten:

Der Teig – Wie schon erwähnt kann man Gyoza mit sämtlichen anderen gefüllten Teigtaschen dieser Welt in Bezug bringen. Irgendwie sind sie doch alle ähnlich, aber letztlich doch wieder vollkommen unterschiedlich. Wer sich die Mühe machen möchte, kann den Teig natürlich selbst herstellen und verkneten. Allerdings gibt es auch in jedem Asia-Laden vorgefertigte Teigplatten, welche ihr im Tiefkühlbereich finden solltet.

Die Knusprigkeit – Im Original werden Gyoza zuerst scharf angebraten und anschließend in der Pfanne so lange gedämpft, bis der Teig zart ist und die Füllung gar. Wir haben uns hier bewusst für eine leichte Adaptierung entschieden, da wir die Gyoza zuerst in einem Dämpfkorb weich garen und anschließen in einer Pfanne anbraten. Zum Schluss geben wir die Masse für eine Korallenhippe hinzu, backen diese aus und somit sind die Gyoza wie ein kleiner knuspriger Pfannkuchen von der Korallenhippe umhüllt.

Den Dämpfkorb vorher mit etwas Öl einfetten.

Der Dip – Natürlich kann man die Teigtaschen einfach pur genießen und ganz ehrlich, man muss sich auch wirklich beherrschen, sie nicht direkt heiß aus der Pfanne zu nachsen. Aber egal wie gut etwas schmeckt, mit dem richtigen Dip wirds natürlich noch besser. Auch hier kann man wählen, für was man sich am meisten begeistern kann. Entweder Sojasauce pur, eine feurige Siracha-Mayo oder so wie in unserem Rezept eine Mischung aus Sesam und Soja.

Gyoza – japanische Teigtaschen, schmecken nicht nur in Ocean’s 13

Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

1

Stunde 

Zutaten

  • Dip:
    100ml Sojasauce
    1/2 Knoblauchzehe gerieben
    1 TL Ingwer gerieben
    2 EL Sweet Sojasauce
    1 EL Sesamöl
    1 EL frisch gehackter Junglauch
    Chili nach Belieben
    etwas Sesam

  • Korallenhippe:
    100ml Wasser
    120g Öl
    20g Mehl

  • Gyoza:
    250g Faschiertes (Schwein)
    100g Weißkraut fein gehackt
    1 EL gehackter Knoblauch
    2 EL Sojasauce
    1 Junglauch fein gehackt
    etwas Ingwer gerieben
    etwas Chili
    Gyoza-Teig (TK)
    1 Eiweiß

Anweisungen

  • Für den Dip einfach alle Zutaten vermischen.
  • Für die Gyoza das Kraut, mit dem Faschiertem, dem Knoblauch, Sojasauce und dem Junglauch, sowie Ingwer und Chili vermischen. Die Gyoza-Teigplatten auftauen lassen.
  • Pro Teigblatt je einen Teelöffel Fülle in der Mitte verteilen und mit etwas Eiweiß die Ränder bepinseln. Den Teig in der Mitte zusammenklappen und die Ränder überlappend, in kleine Segmente zusammen falten. Die fertigen Taschen in einen Dämpfkorb legen (den Boden ein wenig einfetten) und für ca. 10 Minuten über einem Topf mit Wasser dämpfen.
  • Für die Hippen einfach alle Zutaten vermischen. In einer heißen Pfanne ein wenig dieser Masse verteilen und etwa 7 – 8 Gyoza sternförmig darauf setzen. Alles bei mittlerer Hitze so lange braten, bis die Hippen goldbraun geworden sind. Anschließend vorsichtig aus der Pfanne heben und entweder als Ganzes oder in Segmente gebrochen servieren.

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