Kürbis-Mais-Puffer auf Polenta… Das perfekte Herbstgericht

Wenn man so in die Natur blickt, kann man nicht mehr leugnen, dass der Herbst ins Land zieht. Die Tage werden langsam kürzer, die Kastanien fallen auf den Boden und die Wälder färben sich in gelb und orange. Der Herbst gilt ja als Vorbote des Winters, der kalten und tristen Jahreszeit. Allerdings finde ich es faszinierend, welche Vielfalt an saisonalen Produkten wir auch im Herbst zur Verfügung haben.

Grünkohl und auch Kürbis, sind zwei solcher Vertreter, normalerweise sagt man dem Grünkohl ja nach, dass er erst ab ca. Dezember auf den Markt kommt bzw. geerntet wird, allerdings haben wir bereits im Herbst frischen Grünkohl ergattert – aus regionalem, biologischem Anbau. Kürbis ist ja quasi DAS Herbstgemüse. In Summe gibt es mehr als 800 Kürbissorten (Zierkürbisse mit eingerechnet). Vom Butternuss, über Patisson, hin zu Hokkaido und Spaghettikürbis. Jede Sorte hat ihren eigenen Geschmack und birgt unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten.

Wir haben für unser untenstehendes Rezept Pattisson und ein paar Reste vom Hokkaido verwendet.

Zutaten für 4 Personen:
  • 300g Kürbis geraspelt
  • 350g Mais (Dose)
  • 200g Kartoffeln geraspelt (mehlig)
  • Prise Muskat
  • etwas Ingwer und Chili
  • 1 Ei
  • 200g Milch
  • 100g Polenta
  • 50g Butter
  • gemischte gehackte Kräuter
  • 8 Scheiben Speck
  • 200g Grünkohl
  • 1 TL Haselnussöl
Zubereitung:

150g Mais, geraspelte Kartoffeln, geraspelter Kürbis mit Salz, Pfeffer, Muskat, etwas geriebenem Ingwer und Chili abschmecken. Die Masse mit einem 1 gut durchkneten (evt. etwas ausdrücken) und mit gehackten Kräutern würzen.

200g Wasser mit 200g Milch zum Kochen bringen. Die Polenta und die übrigen Maiskörner einrühren und ca. 45 Minuten quellen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, und etwas Chili verfeinern.

Den Speck auf ein Backblech legen (Backpapier drunter) und im Ofen bei ca. 200°C kross ausbacken. Sind die Scheiben schön knusprig werden sie aus dem Rohr genommen und können etwas auskühlen.

Der Grünkohl wird vom Strunk gezupft und gewaschen. Danach wird er mit etwas Wasser in einer heißen Pfanne angebraten. Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Haselnussöl (ihr könnt auch ein anderes, aromatisches Öl verwenden) geben dem Kohl einen besonderen Charakter.

Die Puffermasse wird nun zu Laibchen geformt (eventuell ist noch etwas Bindung erforderlich – einfach ein bisschen Mehl oder Speisestärke unterrühren) und im heißen Fett ausgebacken.

Die Polenta auf einem flachen Teller anrichten. Die Laibchen darauf verteilen und mit etwas gebratenem Kohl nett arrangieren. Der krosse Speck wird nun noch zu Brösel/Splitter gebrochen und darüber gestreut. Ein Highlight fürs Auge ist Popcorn als Deko.

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