Jackfruit-Nuggets mit feurigem Gurkensalat – ein veganer Fast-Food-Tipp

Kennt ihr Jackfruit? In den Supermarkt-Regalen breitet sich die Frucht immer mehr aus. Wenn ich mich zurück erinnere, kannt dieses Lebensmittel vor 20 Jahren hier zu Lande noch niemand (oder vielleicht nur vereinzelt ein paar). Mittlerweile findet man diverse Varianten in Super- und auch Drogeriemärkte.

Aber was steckt hinter dem Jack? In Europa findet man keine Maulbeerbäume, auf denen wachsen die Jackfrüchte nämlich. Beheimatet ist das exotische Gewächs in Südostasien und findet vor allem, wegen der Betitelung „perfekter Fleischersatz“ gerade riesen Zuspruch in unseren Breiten. Spannend ist, dass die Früchte direkt am Stamm des Baumes wachsen warten mit einer gelblichen Färbung auf, wenn sie reif sind. Typisch für die reife Jackfrucht ist ihr intensiver, süßlicher Geschmack. Deshalb eignet sie sich im rohen Zustand sehr gut zur Verarbeitung in Süßspeisen. In der veganen Küche hat sich die Frucht allerdings einen Namen aufgrund ihrer Konsistenz gemacht. Diese imitiert quasi Fasern von Fleisch und somit ist es möglich ein sehr ähnliches Mundgefühl zu erzeugen.

Wir möchten euch ein Rezept vorstellen, welches mal eine ganz neue Variante zum klassischen Fastfood ist, und sich auch wunderbar zum Snacken für den Fußball-Abend oder Serienmarathon vor dem TV eignet.

Zutaten für 2 Personen:

  • 200g Jackfruit
  • 250g Brot (auch lowcarb möglich)
  • 200ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch, Koriander, Petersilie
  • etwas Sweet-Chili-Soße
  • 70g Amaranth gepufft
  • 20g Kokosmehl
  • 5g Flohsamenschalen
  • für die Panade noch etwas Kokosmehl, Hafermilch, Brösel und Sesam
  • Öl zum Frittieren
  • 1 Gurke
  • etwas Nussöl und Weißweinessig
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chili

Zubereitung:

Für die Nuggetmasse werden die ersten 8 Zutaten zu einem Teig verknetet. Den gepufften Amaranth, das Kokosmehl und die Flohsamenschalen erst gegen Ende hin untermengen (sorgt dafür, dass die Konsistenz passend wird). Danach formt ihr mit euren Händen diesen Teig zu kleinen Nuggets (Einweg-Handschuhe sind hier sehr hilfreich, da der Teig etwas klebt).

In einer flachen Schale Kokosmehl, Brösel und etwas Sesam vermischen und die Nuggets darin wälzen, dann nochmal in die Hafermilch geben und ein weiteres Mal in der Panade rollen.

In einer Pfanne Öl zum Frittieren erhitzen und die Nuggets darin goldbraun ausbacken.

Für den Gurkensalat wird die Gurke etwas wild in mundgerechte Stücke geschnitten. Eine kleine Chili und eine Knoblauchzehe klein hacken und zu den Gurkenstücken geben. Mit Nussöl, Essig und ein wenig Salz und Pfeffer, sowie noch etwas Koriander abschmecken.

PS: Besonders gut passt BBQ-Sauce zu den Nuggets. Aber auch ein frischer Joghurt-Dip mit Koriander und Zitrone gibt den Nuggets noch das gewisse Etwas.

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