Kässpätzle – Auf da Alm da gibt´s koa Sünd

Egal ob man in die Schweiz, nach Deutschland, oder in unser beschauliches Österreich blickt, überall gibt es leckere Käsespätzle. Ebenso unterschiedlich, wie die Form, fallen auch die Bezeichnungen der kleinen Teiglinge aus. Spätzle, Knöpfle, Nockerl, Spatzen und Co – eines haben sie allerdings gemeinsam, mit Käse schmecken sie noch viel besser.

Da leider in Lokalen und Almhütten Kässpätzle sehr fettig auf dem Tisch landen, machen wir meist bei der Auswahl unseres Essens auswärts eher einen Bogen darum. Deshalb gibt´s dann ab und zu daheim frische Käsespätzle – herrlich. Auch meine Oma weiß diese Spezialität zu schätzen. Allerdings gehen hier bei der Auswahl des Käses die Meinungen stark auseinander. Wir verwenden gerne eine ausgewogene Mischung von würzigen und milden (cremigen) Sorten. In diesem Rezept wird nur originaler Voralberger Bergkäse (in 2 Sorten) verarbeitet.

Der besondere Kick ist, wie bei jedem Essen, etwas Knuspriges. Zum Standard-Topping bei Käsespätzle wurden ja Röstzwiebeln ernannt. Die kann man ganz einfach selbst zubereiten. Wie das gelingt, könnt ihr hier nachlesen:

Zutaten für 4:

  • 500g griffiges Mehl
  • 5 Eier
  • 200ml Wasser
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 150g Bergkäse mild (gerieben)
  • 150g Bergkäse würzig (gerieben)
  • 4 Zwiebeln
  • etwas Mehl
  • etwas Brühe
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Öl, Salz, Kümmel

Zubereitung:

Aus dem Mehl, den Eiern, sowie dem Wasser wir in einer Rührschüssel ein Teig hergestellt (mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken). Diesen solltet ihr so lange mit einem Kochlöffel bearbeiten (schlagen) bis er Blasen wirft. Danach am besten für 30 Minuten ruhen lassen.

Einen großen Topf mit Wasser aufstellen, salzen und zum Kochen bringen. Nun den Teig durch eine Spätzlereibe ins Wasser gleiten lassen. Steigen die Spätzle an die Oberfläche sind sie gar und können abgeschöpft werden.

Aus 2/3 der Zwiebel werden ca. 1 cm dicke Ringe geschnitten. Diese leicht mehlieren und in etwas Öl langsam knusprig ausbacken (Achtung: nicht zu heiß!). Nach dem Frittieren leicht salzen.

Am besten die Zwiebeln nach dem Frittieren auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.

Die restlichen Zwiebel werden klein gewürfelt und in einem Topf gold-gelb angeschwitzt. Die heißen Spätzle mit dem geriebenen Käse, etwas Brühe und den angeschwitzten Zwiebeln vermengen. Mit Salz und gemahlenem Kümmel abschmecken.

Die Mischung nun in eine Auflaufform verteilen und bei 200°C überbacken (sollten eine zarte Kruste bekommen). Mit gehackter Petersilie und den Röstzwiebeln garnieren. Wer es noch etwas peppiger haben möchte, kann mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer nach helfen.

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