Bärlauch & Frühling – Dreamteam
Wenn der Frühling seine ersten zaghaften Schritte macht und die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht, begrüßt uns eine der wahren Delikatessen der Saison: der Bärlauch. Mit seinem einzigartigen, würzigen Aroma, das an eine sanfte Brise Knoblauch erinnert, verkörpert er die Frische und Lebendigkeit des Frühlings wie kaum ein anderes Kraut. In diesem Beitrag tauchen wir tief in die Welt dieses grünen Wunders ein, das die Kulinarik im Frühling prägt und bereichert. Wir widmen uns ganz besonders einem Klassiker, der in keiner frühlingshaften Küche fehlen sollte: dem Bärlauchpesto. Diese aromatische Köstlichkeit, die mit wenigen Zutaten auskommt und doch so intensiv den Geschmack des Frühlings einfängt, steht im Mittelpunkt unseres heutigen Abenteuers. Lasst euch von der Vielseitigkeit des Bärlauchs verzaubern und entdeckt, wie man mit einem einfachen Pesto Frühlingsfrische auf dieTeller zaubern kann.
Ein paar Dinge, die man über Bärlauch wissen sollte
Bärlauch, dieser grüne Frühlingsbote, ist weit mehr als nur eine kulinarische Zutat; er ist ein wahres Kraftpaket an Geschmack und gesundheitlichen Vorteilen. Bevor dieser Waldknoblauch in die Küche wandert, ist es wichtig zu wissen, dass er von Mai bis Juni seine Hochsaison hat, wenn seine Blätter am aromatischsten sind. Ein entscheidender Tipp beim Sammeln: Bärlauch kann leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden, daher ist eine genaue Identifikation entscheidend. Reich an Vitamin C, Eisen und Magnesium, bietet Bärlauch nicht nur einen geschmacklichen Kick, sondern stärkt auch das Immunsystem. Sein knoblauchähnliches Aroma, das jedoch beim Kochen milder wird, macht ihn zu einem vielseitigen Begleiter in der Frühlingsküche.
Lifehack für strahlend grünes Bärlauchpesto
Um die strahlend grüne Farbe deines Bärlauchpestos zu erhalten, blanchiere die Bärlauchblätter kurz in kochendem Wasser und tauche sie dann sofort in Eiswasser. Dieser schnelle Schritt fixiert das frische Grün der Blätter und sorgt dafür, dass dein Pesto seine lebendige Farbe behält, auch wenn es im Kühlschrank aufbewahrt wird.
Gibts über die Haltbarkeit von Bärlauchpesto etwas zu sagen?
Die Haltbarkeit von selbstgemachtem Bärlauchpesto ist ein wichtiges Thema für jeden Küchenliebhaber. Frisch zubereitet, verströmt das Pesto sein volles Aroma, aber wie bewahrt man diesen Geschmack am besten? Im Kühlschrank gelagert, bleibt Bärlauchpesto in einem sauberen, fest verschlossenen Glas bis zu zwei Wochen frisch. Ein kleiner Trick, um die Haltbarkeit zu verlängern (auf mehrere Monate), ist, die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Olivenöl zu bedecken. Dies schützt das Pesto vor Oxidation und hält die Aromen länger lebendig. Für eine noch längere Aufbewahrung bietet sich das Einfrieren in Eiswürfelformen an, sodass man jederzeit einen Hauch von Frühling genießen kann.
Bärlauchpesto – Jetzt kann der Frühling starten
Gang: Hauptspeisen, Vegetarisch, Vegan4
Portionen20
MinutenZutaten
250g frischer Bärlauch
400ml Sonnenblumenöl
125ml Olivenöl
150g Pinienkerne
100g Mandeln
100g Parmesan (klein geschnitten)
Salz, Pfeffer
Anweisungen
- In einer Pfanne sanft die Nüsse anrösten und abkühlen lassen. Den Bärlauch waschen und etwas abtupfen.
- Bärlauch mit Sonnenblumenöl und 100ml Olivenöl, sowie den Nüssen und dem Parmesan in einem Küchenmixer klein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- In saubere Gläser füllen und oben etwas Olivenöl zum Abdichten pro Glas einfüllen. Mit einem Deckel luftdicht verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
