Créme brûlée – ein Hoch auf die Krusten-Knacker wie bei “Die fabelhafte Welt der Amelie”

Lust auf einen Ausflug nach Paris? Begleiten wir doch Amelie, die junge Kellnerin, die in einem kleinen Café in Montmartre arbeitet und lernen ihre Sicht auf die Welt und ihre Denkweise über viele Dinge kennen.

“Dafür hat sie einen besonderen Sinn für die kleinen Freuden des Lebens: Sie taucht gerne ihre Hand ganz tief in einen Getreidesack, knackt die Kruste von Crème brûlée mit der Spitze des Kaffeelöffels und lässt Steinchen springen auf dem Canal St. Martin.”

Was ist das Besondere an Créme brûlée?

Über das Dessert, das sich Créme brûlée nennt, könnte man vermutlich Seiten oder gar Bücher füllen. Es wird vermutet, dass sie allerdings kein Original ist (sagt es nicht den Franzosen!). Viel mehr wird gemutmaßt, dass sie eine Verwandte, der in Spanien oft zu findenden, crema catalana ist. Egal wo sie her kommt – eines ist sicher: Sie schmeckt einfach himmlisch. Unter dem knackigen Kern aus Karamell verbirgt sich eine kalte gestockte Vanille-Creme. Vor allem in den 1980er und 90er Jahren erlebte die Nachspeise vor allem durch den großen Meister Paul Bocuse eine Hochzeit. Wir durften mit unserer Version einer Créme brûlée (als herzhaftes Dessert mit Bergkäse) 2021 den Sieg beim Austria Food Blog Award einfahren. Die Freude war riesig und sozusagen als kleine Hommage nun auch noch eine klassische Variante dieses Desserts.

Habt ihr schon einmal bemerkt, dass der Boden einer Heidelbeere aussieht, wie eine kleine Blume?

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Vanilleschote
  • 200ml Vollmilch
  • 250ml Schlagobers
  • 4 Eigelb
  • 70g Zucker
  • etwas brauner Zucker zum Karamellisieren
  • Heidelbeeren zur Deko

Zubereitung:

Das Mark der Vanilleschote in der Milch verrühren und gemeinsam mit dem Schlagobers aufkochen. Diese warme Mischung nun über die verquirrlten Eigelbe geben und auf ca. 70°C erwärmen.

Die Masse auf vier feuerfeste Förmchen aufteilen und in einem Wasserbad im Backrohr bei ca. 140°C für 40min stocken lassen. Die Creme sollte nun schön fest sein. Bis zum Servieren lässt sich das Dessert nun problemlos im Kühlschrank lagern.

Vor dem Gang zum Tisch die Creme mit etwas braunen Zucker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner (wir greifen da nicht auf die kleinen Dinger zurück – sondern ganz gewöhnliche aus dem Baumarkt) in glänzendes, goldenes Karamell verwandeln. Kleiner Tipp: Tastet euch einfach langsam an den gewünschten Bräunungsgrad heran.

Wir haben unsere Créme brûlée noch mit frischen Heidelbeeren dekoriert. Der Fantasie sind hierbei natürlich keine Grenzen gesetzt.

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