Welcome Autumn – hello hello Feigensalat:
Ich kenne ja viele sagen: „Ein Salat ist doch keine richtige Mahlzeit“ oder „Was soll ich denn mit Salat!?“ – Na essen sollst du den. Im Zweifel auch ganz schön viel davon, weil er nämlich ziemlich gesund ist. Mit diesem Rezept für einen tollen Feigensalat mit allem möglichem, dass an den Spätsommer erinnert möchte ich euch beweisen, dass Salat nicht nur furchtbar langweilig und abgedroschen sein kann, sondern eure Geschmacksknospen auch wirklich zum Samba oder Lambada tanzen animieren kann.
Auch Feigen gegenüber sind ja viele immer sehr kritisch eingestellt. Diese Vorurteil der Fructo-Rassissten kann ich sogar in Teilen nachvollziehen, da die Feige auch nie meine Lieblingsfrucht war, geschweige denn jemals sein wird. Aber in dieser Kombination als Feigensalat, mit salzigem Schinken, knackigen Cashews und den fruchtig, säuerlichen Beeren wurde selbst ich überzeugt.


Feigensalat schön und gut, aber woher kommt diese feige Feige eigentlich?
Für dieses Rezept „spätsommerlicher Feigensalat“ für 4 Personen braucht ihr in etwa 4 Feigen. Heutzutage ist es in unseren Breiten kein Problem mehr an die Früchte zu kommen, da diese in der Saison mittlerweile sogar im Discounter in wirklich guter Qualität zu finden sind. Auch am Markt könnt ihr sie in rauen Mengen zumindest bestaunen.
Wo wachsen die süßesten Wunder? Die faszinierende Herkunft der Feige und ihre spannende Reise in unseren Feigensalat. Feigen – die süßen kleinen Snacks, die wie kleine Schätze aus dem Garten der Natur wirken! Ursprünglich im fruchtbaren Umland der Mittelmeerküste beheimatet, können sie auf eine Geschichte zurückblicken, die älter ist als die meisten von uns je sein werden. Man sagt, dass sie schon im alten Rom als Delikatesse galten und gleichzeitig die Geheimzutaten für viele philosophische Diskussionen waren. Wer hätte gedacht, dass ein Snack so viel Weisheit in sich tragen kann?
Heute finden wir die Feige in zahlreichen Variationen: frisch, getrocknet, in Marmelade oder sogar gefüllt mit Käse. Sie sind die wahren Alleskönner unter den Früchten! Und während wir sie verspeisen, können wir nicht umhin, an ihre divenhafte Art zu denken – verwöhnt und empfindlich, aber gleichzeitig unglaublich lecker.

Wusstest du, dass Feigen eigentlich keine Früchte sind? Sie sind vielmehr ausgeklügelte Blütenstände, die dafür sorgen, dass wir beim Naschen gleichzeitig auch ein bisschen botanisches Wissen schnappen. Ob im Salat, als Snack oder im Dessert – Feigen sind die perfekten Komplizen für die nächste kulinarische Abenteuerreise. Ein Hoch auf die Feige – die süßeste Versuchung seit es Obst gibt!
Feigensalat mit Brombeeren, Ricotta und Schinken
Gang: Rezept4
Portionen30
Minuten40
Minuten300
kcalZutaten
5 reife Feigen
30g Cashewnüsse
80g Feldsalat
4 Scheiben Räucherschinken
80g Ricotta
2EL Balsamico weiß
50ml Walnussöl
80g Brombeeren
1 Zitrone
Salz, Pfeffer
Anweisungen
- Die Feigen waschen und trocken tupfen und anschließend in mundgerechte Spalten schneiden. Die Cashewnüsse werden in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig angeröstet. Den Salat waschen und abtropfen lassen und anschließend auf den Tellern verteilen.
- Den Ricotta mit einem Löffel glatt rühren und mit Salz und Pfeffer sowie dem Abrieb einer Zitrone würzen.
- Mit dem Öl und Essig, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und auf dem Salat verteilen. Die übrigen Zutaten auf dem Blattsalat drapieren.
Ein paar Tipps für den perfekten Salat
Reife Feigen sind ein Fest für die Sinne! Hier sind einige Anzeichen, die dir helfen, die perfekten, reifen Feigen zu erkennen:
- Farbe: Reife Feigen haben eine satte, lebendige Farbe, die je nach Sorte variieren kann. Sie schmecken in der Regel am besten, wenn sie eine tiefere, intensivere Farbe erreicht haben. Zum Beispiel sind grüne Feigen, wenn sie reif sind, oft leicht bräunlich oder goldfarben.
- Weiche Textur: Wenn du die Feige leicht drückst und sie sich weich anfühlt, ist sie wahrscheinlich reif. Achte darauf, dass sie nicht zu matschig ist – das wäre ein Zeichen von Überreife.
- Form: Reife Feigen haben eine geschwollene, plumpere Erscheinung. Wenn sie sich bis zur Basis der Blüte (die kleine Öffnung an einem Ende) leicht öffnen, ist das ein weiteres gutes Zeichen.
- Aroma: Rieche an der Feige! Reife Feigen duften süß und intensiv. Wenn du keinen Geruch wahrnehmen kannst, sind sie möglicherweise noch nicht vollständig reif.
- Stielanzeichen: Ein leicht vertrockneter Stiel kann ebenfalls darauf hindeuten, dass die Feige reif ist. Wenn der Stiel frisch und grün aussieht, könnte die Frucht noch nicht bereit sein.
Denk daran, Feigen nach dem Pflücken oder Kauf schnell zu genießen, da sie recht empfindlich sind und schnell verderben können. Viel Spaß beim Feigenfuttern!
Feigensalat ist erst der Anfang:
Jetzt hat euch die Salat-Wut gepackt? Dann testet euch doch mal gerne bei diesen Rezepten durch!


