Gelbes Curry mit Meeresfrüchten

Curry ist für mich so ein „alles kann, nichts muss“-Gericht. Ich find es einfach super, dass man sich nicht an einen korrekten Fahrplan halten muss, sondern alles was einem Spaß macht, das Gericht bereichern kann. Egal ob nur vegetarisch, vielleicht sogar vegan, oder mit Fisch oder Fleisch – jedes Mal ein Hochgenuss.

Am liebsten verwende ich gelbe Currypasten. Allerdings musste ich kürzlich feststellen, dass die gelbe Paste per sé nur sehr wenig mit dem traditionellen thailändischen Curry zu tun hat. Die Thais verwenden grundsätzlich nur die rote bzw. grüne Variante. Mittlerweile, kann man allerdings auch in thailändischen Restaurants und Geschäften gelbe Pasten bzw. Currys erwerben, da die Einheimischen, damit einfach den internationalen Markt bedienen möchten. Tatsächlich ist die von mir favorisierte Variante nämlich die „mildeste“. In grüner und roter Currypaste werden wesentlich schärfere Chilis verarbeitet.

Falls ihr nun auch wieder einmal Lust gekriegt habt, etwas asiatisches in eurer Küche zu zaubern, verraten wir euch unsere Variante eines gelben Currys. Aber ich würde mir niemals anmaßen, dass dies einem originalen Thai-Curry entspricht.

Mit etwas frischer Zitrone schmeckt´s gleich noch besser.
Zutaten für 2:
  • 1,5 EL gelbe Currypaste
  • 2 Lime Leaves (gibts es tiefgefroren im Asia Markt)
  • etwas Öl
  • 2 EL Currypulver (mild/fruchtig)
  • Soja Sauce
  • Pfeffer
  • 1 Dose Kokosmilch
  • etwas Kokos-Drink
  • Meeresfrüchte nach Wahl (wir greifen hier gerne auf qualitativ hochwertige TK-Ware zurück)
  • 3 Stangen Sellerie
  • 4 Champignons
  • 2 mittelgroße gelbe oder Ringelbeeten
  • 1 Zucchini
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
Zutaten:

In einem Topf etwas Öl erhitzen und darin die Currypaste anbraten (so entfalten die ätherischen Stoffe ihre ganze Wirkung). Fein gewürfelten Knoblauch, Pfeffer und die Lime Leaves mit erhitzen und mit Kokosmilch und einem Schluck Soja-Sauce ablöschen.

Wir geben nun (ganz untraditionell) etwas Currypulver hinzu, um nicht nur eine Curry-Schärfe, sondern auch eine gewisse Fruchtigkeit zu erzielen. Die Hitze reduzieren und in der Zwischenzeit alles an Gemüse in Würfel bzw. kleine Stücke schneiden.

Je nach Garzeit nun das Gemüse hinzu. Wir beginnen mit den Zwiebelspalten, gefolgt von der Beete und dem Sellerie. Zuletzt bereichern die Pilze und die Zucchini den Topf. Gut umrühren – sollte euch zu wenig Sud vorhanden sein, kann dieser mit etwas Kokos-Dring verlängert werden. Abschmecken!

Zuletzt geben wir die Meeresfrüchte ins Curry. (Wir lassen die TK-Ware zuerst auftauen und lassen Shrimps, Tintenfisch und Co nur noch kurz mitziehen).

Wir essen zum Curry am liebsten Reis. Aber auch Udon oder Mie-Nudeln gabs schon auf dem Teller.

Tintenfisch, Garnelen, Muscheln, Zucchini, Sellerie – bei uns darf rein was schmeckt.

PS: Etwas Kokosflocken unter den gekochten Reis mischen, für das besondere Etwas.

Wie sieht euer Lieblings-Curry aus?

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